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			<title><![CDATA[Klimaschutz & Psychologie – Abweichung in Bewusstsein & Verhalten verstehen]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maaß]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
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			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div class="imHeading4">Teil 1: Klimaschutz &amp; Psychologie – Warum
wir beim Klimaschutz anders handeln, als wir fühlen &amp; denken!</div> &nbsp;<div><span class="fs14lh1-5">In Vorbereitung unserer Veranstaltung <b>Klimaschutz und Psychologie</b> am <b>2. July</b> (18:30 Uhr, Bürgersaal) in unserem Ort möchten wir gerne das Thema schmackhaft machen: Beim Klimaschutz steht sich der Mensch häufig leider selbst im Weg, weil er Selbstschutzmechanismen aktiviert, um Störfaktoren für seine Psyche, abstrakte oder schwierig zu verstehende Zusammenhänge oder Gefahren, die ihm/ ihr nicht unmittelbar gegenüberstehen, auszublenden. So sind Diagramme mit steigenden Temperaturverläufen oder CO2-Werten kaum aussagekräftig für die eigene Lebenswirklichkeit. Auch das Bild vom Eisbär auf der kleinen Eisscholle mag zwar Überflutungen an unseren Küsten oder Flüssen andeuten, wird aber nicht als konkrete Gefahr wahrgenommen. Wenn man die Abweichung zwischen dem eigenen und einem möglichen, klimafreundlichen Verhalten wahrnimmt, kann dies bei reflektierten Menschen ein ungutes Gefühl auslösen. Um das eigene positive Selbstbild aufrechtzuerhalten, werden jetzt sehr unterschiedliche Strategien angewendet. Der eigene Lebensstil kann im besten Falle angepasst werden oder die den inneren Konflikt auslösende Quelle kann herabgewürdigt und das eigene klimaschädliche Verhalten gerechtfertigt werden. Andere klimafreundliche Verhaltensweisen, z.B. im Bereich Mobilität oder eigene Stromerzeugung werden also kritisiert oder als nicht zielführend bezeichnet. Noch viel schwieriger wird es für den Einzelnen dann, Beschlüsse auf Landes-, Bundes- oder sogar EU-Ebene zu verstehen, die Klimaschutzmaßnahmen beinhalten, um den in Diagrammen oder Weltklimaratsberichten zum Ausdruck kommenden Gefahren für die Menschheit entgegenzuwirken. Umso einfacher ist es dann aber dieses kollektive Handeln zu kritisieren und nur nach Ungereimtheiten oder Inkonsistenzen zu suchen, die u.a. im demokratischen Willensbildungsprozess begründet liegen (z.B. verschiedene Parteien in einer Koalition, Zustandekommen von Kompromissen bei Parlamentsbeschlüssen). Umso wichtiger ist es deshalb erstmal die psychologischen Unstimmigkeiten, die zu einer Abweichung von Bewusstsein und Verhalten beim Klimaschutz führen, bei sich selbst zu verstehen und einen Weg zu finden damit umzugehen bzw. diese Schritt für Schritt aufzulösen. (SM)</span></div><div><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div class="imHeading4">Teil 2: Psychologie – Negative Gefühle
&amp; positive Handlungen</div><div><i></i></div>

<div><span class="fs14lh1-5">Im ersten Teil unserer „AMB-Serie“
Klimaschutz &amp; Psychologie<b> </b>vom 6. Juni waren wir auf die mit dem
Thema Klimaschutz verbundenen negativen Gefühle und den damit zum Selbstschutz verbundenen
Vermeidungsstrategien und -argumenten eingegangen. Wie bei anderen negativen
Gefühlen ist auch bei negativen Klima-Gefühlen der richtige Umgang mit Ihnen
entscheidend. Es gilt sie nicht wegzuschieben oder uns in sie hineinzusteigern,
sondern sie zuzulassen und uns mit ihnen aktiv auseinanderzusetzen. &nbsp;Dann können wir auch im positiven Sinne Handlungen
bei uns in Gang setzen, die uns motivieren uns für den Klimaschutz einzusetzen.
Am besten klappt das mit anderen Engagierten zusammen, bei denen es nach dem
Motto „Einfach jetzt machen!“ vorangeht. Dieser Ansatz negative Gefühle als
Anstoß für positiven Handlungen zu sehen, wird natürlich im Vortrag unserer <b>Veranstaltung
Klimaschutz &amp; Psychologie am</b> <b>2. July</b> (18:30 Uhr, Bürgersaal
Rathaus) behandelt. Vertieft wird hierauf von unseren Referentinnen
(Psychologists4future) dann im Klima-Café in Kleingruppen im Anschluss (20:30
Uhr, Großer Besprechungsraum Rathaus, verschiedene Bereiche des Bürgersaals) eingegangen.</span></div>

<div><span class="fs14lh1-5">Wichtig im Vortrag sind auch
die Don’ts und Dos in der Klimadebatte. So muss man nicht erst „Öffentlich für
die nötigen Klimaschutzmaßnahmen eintreten, wenn man man perfekt klimaneutral
lebt und alle Fakten im Detail kennt“ (Don’ts). Auch ist es häufig
kontraproduktiv „gegenseitige Vergleiche anzustellen und sich oder andere abzuwerten“
(Don’ts). Förderlich für das Klima-Engagement ist hingegen zu erkennen: „Was
treibt mich an? - Mein Warum und Wozu kennen“ (Dos) oder „Mit welcher Haltung
gehe ich Veränderungen an?“ und welches förderliche Mindset brauche ich hierzu
(Dos). (SM)</span></div>

<div><span class="fs14lh1-5">Zu unserer Veranstaltung
möchten wir Sie recht herzlich einladen und freuen uns schon jetzt auf Ihr
Kommen!</span></div><div><br></div>

<div><b><span class="cf1 ff1">Für die Klimainitiative Edingen-Neckarhausen:</span></b></div>

<div><span class="cf1 ff1">Dietz Wacker, Filip Neuwirth, Rolf Stahl, Sebastian Maaß</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 31 May 2024 06:05:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Angestrebte Bürgerbeteiligung beim Klimaschutz in Edingen-Neckarhausen]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maaß]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div>Die Veröffentlichung aller drei Artikel im Mitteilungsblatt wurde mit dem kurzen Verweis auf das Redaktionsstatut verweigert. Dabei wird der aus der Rio-Konferenz hervorgegangene <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/25696/die-lokale-agenda-21/" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'iframe', url: 'https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/25696/die-lokale-agenda-21/', width: 1920, height: 1080, description: ''}]}, 0, this);" class="imCssLink">Ansatz der Lokalen Agenda</a> durch die folgenden Artikel zur Bürgerbeteiligung sicherlich sehr gut abgedeckt.</div><div><br></div><div class="imHeading4">Klimaschutz geht uns alle an. Aufruf zur Bürgerbeteiligung – Macht mit!</div><div><div><b><span class="fs14lh1-5">Veröffentlichung am 23. März 2023 im Mitteilungsblatt wurde verweigert</span></b></div></div>Wir möchten den Prozess zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz vor Ort, der sich aus der Rio-Konferenz 1992 ergibt, gerne fortsetzen und Euch als Bürger:innen dazu aufrufen sich aktiv daran zu beteiligen. Als Klimainitiative haben wir zwar schon Einiges erreicht: Den Ratsbeschluss zur Klimaneutralität, die Übergabe einer Klimavision und aktuell eines Klimaberichtes an die Verwaltungsspitze unserer Gemeinde. Aber wir brauchen jetzt dringend Euch, um gemeinsam zu überlegen, wie unser Ort weiter zum Positiven verändert werden kann. Mögliche Themen wären: Wie können wir eigen-produzierten Sonnenstrom auch im Ort verbrauchen, wie zukünftig Heizungswärme erzeugen und wie kann diese verteilt werden. Wie können wir uns im Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad oder Sharing-Modellen besser und klimafreundlicher fortbewegen. Dies sind aber nur einige Ansatzpunkte von vielen. Beteiligen könnt Ihr Euch auf die eine oder andere Art und Weise: Die Aktiven der Klimainitiative treffen sich bis jetzt unregelmäßig zum Gedankenaustausch. Wenn Ihr Interesse habt mitzuarbeiten, meldet Euch bitte bei uns. Ihr seid herzlich willkommen. Zu Beginn jeder Gemeinderatssitzung gibt es z.B. eine Fragerunde für alle Bürger:innen. Diese Möglichkeit gilt es für dieses Thema zu nutzen. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit Ideen, wie wir unseren Ort lebenswerter und klimaneutral gestalten können, an Verwaltung, den Bürgermeister oder die Gemeinderäte zu wenden. Wir als Klimainitiative freuen uns natürlich über Ideen oder einfach nur positiven Zuspruch, sei es persönlich, per e-mail oder mit unserem neu gestalteten Web-Formular: <a href="http://localhost/feedback---wir.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('http://localhost/feedback---wir.html', null, false)">Homepage siehe unten Tab/ Reiter Feedback</a>. Wir hoffen, dass es bald einen offiziell installierten „Klimarat“ gibt, der sich aus Akteuren der Verwaltung, des Gemeinderates und eben unserer Klimainitiative zusammensetzt. Dazu wären wir besonders auf Eure konstruktive Beteiligung angewiesen. (SM, RS, FN)<div><br></div><div><div class="imHeading4">Die Lokale Agenda informiert: Bürger:innen können sich beteiligen und etwas bewegen</div></div><div><div><b><span class="fs14lh1-5">Veröffentlichung am 6. April 2023 im Mitteilungsblatt wurde verweigert</span></b></div><div><span class="fs14lh1-5">Um Lösungsansätze für unseren Ort zu finden, lohnt ein Blick auf die Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung in der Stadt Heidelberg. Hier werden zunächst Ziele definiert, wie die Anerkennung von Interessenvielfalt sowie die Mitwirkungsbedürfnisse der Bürgerschaft. Der unterschiedliche Sachverstand von Bürger:innen, Gemeinderäten und der Verwaltung sollen in einem Entwicklungs-, Planungs- und Entscheidungsprozess zusammengeführt werden. Schließlich sollen in einem öffentlichen und ergebnisoffenen Diskurs Lösungen erarbeitet und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit stellen sich die Fragen, wie Bürgerbeteiligung am besten auf einen Ort wesentlich kleinerer Größe, wie den unseren, angewendet werden kann und was Bürgerbeteiligung jetzt speziell für den Bereich Klimaschutz bedeutet? Zum einen müssen erstmal ausreichend Bürger:innen gefunden und motiviert werden, diesen Prozess zu gestalten. Für einen nach bestimmten Kriterien (Geschlecht, Herkunft, Alter etc.) zusammengesetzten Bürger:innenrat, bei dem die Teilnehmenden zufällig ausgewählt werden, fehlt sicherlich die entsprechende Anzahl von engagierten Menschen. Zum anderen muss ein Klimaaktionsplan für einige Themenfelder, wie z.B. Strom- und Wärmeversorung, Mobilität, Landwirtschaft in einem Klimarat diskutiert und erstellt werden sowie insbesondere ortsansässige Unternehmen in den Diskurs eingebunden werden. Hier wird schnell offensichtlich, dass Bürgerbeteiligung ein gestaltender, aber auch arbeitsintensiver Prozess ist, bei welchem sich Positionen erstmal annähern müssen und Dialog und Moderation an verschiedensten Stellen gefragt ist. Schließlich muss Öffentlichkeit und Transparenz geschaffen werden. Ein in dieser Form umfassend aufgesetzter Bürgerbeteiligungsprozess würde zum einen eine groß angelegte Ankündigung von Seiten der Gemeindeverwaltung erfordern. Zum anderen können Sie als Bürger:innen, wie im letzten AMB-Artikel zu diesem Thema geschrieben, allerdings schon im Vorfeld Ihre verschiedenen Feedback- &amp; Mitgestaltungsmöglichkeiten beim Thema Klimaschutz &amp; verbesserte Lebensqualität für unseren Ort nutzen. Besonders freuen würden wir uns natürlich, wenn sich die am Leitbild Beteiligten wieder in diesen Prozess einbringen würden! (SM, EE, RS).</span></div></div><div><br></div><div><div class="imHeading4">Enges Zusammenwirken von Gemeinderat, -verwaltung und Bürgerschaft im Klimarat geplant</div></div><div><div><b><span class="fs14lh1-5">Veröffentlichung am 13. April 2023 im Mitteilungsblatt wurde verweigert</span></b></div><div><span class="fs14lh1-5">Auf der kommenden Gemeinderatssitzung am 19. April wird der Vorschlag der OGL-Fraktion behandelt einen Klimarat als ständiges Organ dieser Gemeinde zu gründen. Er soll als öffentliches Forum eingerichtet werden, auf welchem die interessierte &amp; engagierte Bürgerschaft ihre Vorschläge einbringen soll, mit welchen umsetzbaren Maßnahmen die für unseren Ort beschlossene Klimaneutralität erreicht werden kann. Je rascher diese Maßnahmenvorschläge realisierbar und je konkreter sie ausgearbeitet worden sind desto höher wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass der Gemeinderat sie beschließt. Der Klimarat soll keine festen Mitglieder haben, so dass er für jede(n) offensteht und damit jede Person sich mit ihrem (Fach-)Wissen und ihren konkreten Ansatzpunkten zum Klimaschutz beteiligen kann. Koordiniert werden soll der Klimarat durch einen aus drei Leuten bestehenden Lenkungskreis aus Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft. Die Vertreter:in der Bürgerschaft soll dabei auf einer öffentlichen Versammlung gewählt werden. Hier wäre also eine Person gefragt, die sich organisatorisch und koordinierend (und weniger inhaltlich bei den Themen) engagieren möchte. Wichtig sei, wie es in der Begründung zum Antrag heißt, ein enges, arbeitsteiliges Zusammenwirken von Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft zu erreichen, damit der große Kraftakt Klimaneutralität bis 2035 gelingen und auch breite Akzeptanz für die Maßnahmen geschaffen werden kann. Leben Sie also bitte Bürgerbeteiligung, kommen Sie zur Gemeinderatssitzung und nutzen Sie Ihre Möglichkeit in der offenen Bürgerfragerunde zu Beginn hierzu Fragen zu stellen. (Damit es Ihnen nicht ähnlich geht wie mir: Die Fragen sind immer an den Bürgermeister zu richten und nicht an die Fraktionen) &nbsp;(SM).</span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 09:56:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Der Klimastreik & die Entlarvung des Schein-Arguments zur Vereinbarkeit von Ökonomie & Ökologie (von den nicht ganz so Klima-Bewegten)]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maass]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div class="imHeading4">Wie häufig müssen wir das eigentlich noch machen: Der Klimastreik</div> &nbsp;<div><div>Am 3. März war
wieder Klimastreik und viele ähnlich Gesinnte und Motivierte waren zum x-ten
Mal auf der Straße, um für ein beherztes Handeln in Sachen Klimaschutz zu
demonstrieren und zu streiken. Auf einem Plakat habe ich gelesen: <b>„Wie
häufig müssen wir den Sch. … eigentlich noch machen?“</b> Mir ging es ähnlich. Seit
der Rio-Konferenz setzen wir uns (in meiner Generation) für das Thema
Nachhaltigkeit ein, welches heute unter der Überschrift Klimaneutralität
gefasst wird, also nur noch so viel Treibhausgase/ CO2 auszustoßen, wie die
Erde auch verkraften kann. </div>

<div>Wie häufig
müssen wir uns noch mit den immer gleichen, rückwärtsgewandten Schein- oder vorgeschobenen
Argumenten auseinandersetzen, die uns weiß machen wollen, dass unsere
Unternehmen reihenweise insolvent gehen würden oder unsere Mobilität völlig
eingeschränkt wäre, wenn wir eine CO2-Steuer halbwegs in der vom
Umweltbundesamt geforderten Höhe einführen oder jetzt v.a. in ÖPNV und Bahn und
nicht mehr in den Autobahnausbau investieren würden.</div>

<div>Eines dieser Schein-Argumente
ist die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie, die immer gegeben sein müsse. Hinter
diesem Argument steckt zum einem auch, dass man Unternehmen doch bitte schön in
Ruhe lassen solle und nicht mit höheren Strom- und Gaspreisen behelligen solle.
Dabei wissen wir seit Jahrzehnten, dass wir die <b>Strom-, Gas- und Kraftstoffpreise</b>
gerade erhöhen müssen, um Energieeinsparung, regenerative Energien und eine andere,
nicht auf Individualverkehr setzende Mobilität zu fördern und damit auch
weniger CO2 auszustoßen. Jetzt schnell(t)en diese Preise in die Höhe und werden
mit gigantischem, finanziellen Aufwand des Bundes wieder gedeckelt. Und dabei
werden auch noch alle entlastet, anstatt nur die Menschen zu entlasten, die
darauf finanziell auch angewiesen sind. Denn diese finanziellen Mittel stehen
uns jetzt nicht für einen stärkeren Ausbau des Systems in Richtung nachhaltiger
Mobilität sowie Strom- und Wärmeversorgung zur Verfügung.</div>

<div>Zum anderen
steckt hinter dem vorgeschobenem Argument von der Vereinbarkeit von Ökonomie
und Ökologie, der unzureichende Wille sich im Detail mit dem Umbau von
Gesellschaft und Wirtschaft hin zur Klimaneutralität auseinanderzusetzen und
aufzudecken, das <b>an vielen Stellen sogar eine starke ökonomische Perspektive
gegeben</b> ist. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass es heute Konsens
ist, dass der am stärksten qualmende Schornstein oder Auspuff nicht mehr ein
Indikator für eine prosperierende Wirtschaft, geschweige denn für eine
lebenswerte Welt ist. Auch müssen wir annehmen, dass staatliche
Rahmenbedingungen, eine rückwärtsgewandte Form des Wirtschaftens und Lebens
nicht mehr fördern, sondern eine vorwärtsgewandte, klimagerechte Form. Bei zwei
unserer, wichtigen Hauptthemen für die das Erreichen der Klimaneutralität - die
Strom- und der Wärmeversorgung - steckt nämlich eine starke ökonomische
Perspektive dahinter. Private Haushalte, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie
Unternehmen haben mittlerweile einen hohen wirtschaftlichen Anreiz, z.B. hohe
Strompreise durch eine möglichst hohe Eigenversorgung durch Photovoltaik zu
kompensieren. Auch müssen wir eher damit rechnen, dass Strompreise weiter
steigen werden <u>und müssen</u>, weil sich Rahmenbedingungen ändern müssen,
damit wir unsere eigenen Lebensgrundlagen nicht zerstören. Ein höherer
Autarkiegrad sowie eine ökonomische Perspektive ist auch bei der (Heiz-)Wärmeversorgung
gegeben. So können z.B. private Haushalte und Stadt- und Gemeindeverwaltungen teurer
werdende (Heiz-)Wärme massiv einsparen, indem sie die Wände, Kellerdecken und
Dächer (oder Dachgeschossdecken) dämmen. Sie schaffen so auch die
Voraussetzungen um überhaupt von fossilen auf nachhaltige Heizungssysteme, wie
Wärmepumpen umzusteigen. Um diese <b>ökonomischen Perspektiven genauer zu
verstehen</b>, wäre es unerlässlich eine Analyse der Anspruchsgruppen,
neudeutsch Stakeholder-Analyse, vorzunehmen. Dann würde man herausfinden, wie insbesondere
Eigentümer:innen von Häusern und Gebäuden genau <i>angesprochen </i>werden
müssen, um sie zum Handeln zu bewegen. Häufig geht es hierbei noch nicht mal um
die Bereitstellung von Fördermitteln, sondern vielleicht um Kampagnen und
Informationsbereitstellung, die Handlungs- und Investitionsmöglichkeiten aufzeigen
und die Vereinbarkeit der beiden Sichtweisen, der ökonomischen und der nachhaltigen
vermitteln. Gebäudeeigentümer:innen sind häufig in einer positiven,
finanziellen Situation und müssen eh darüber nachdenken, wie sie ihre Gelder
anlegen. Hier könnte man sie überzeugen in reale, regenerative Anlagen zu
investieren, bei denen sie auch nicht aufwändig, wie bei reinen finanziellen
Anlagen, recherchieren müssen, ob der Anlagezweck überhaupt moralisch
vertretbar bzw. sogar zielführend für eine klimagerechte Gesellschaft wäre. Auch
Mietern ist immer häufiger daran gelegen, weniger Geld für ihre Wärmeversorgung
aufzubringen oder ihren Strom durch Balkonkraftwerke (Photovoltaik) zum Teil
selbst zu erzeugen. Hier würde eine Stakeholder-Analyse vielleicht eine gewisse
Förderung nahelegen und auch ein klein wenig mehr sozialere Gerechtigkeit
schaffen.</div>

<div><b>Stadt- und
Gemeindeverwaltungen sind in Sachen Strom- und Wärmeversorgung eh von gesetzlicher
Seite verpflichtet zu handeln:</b></div>

<div>„Alle Gemeinden,
Städte und Landkreise müssen ihre Energieverbräuche jährlich in einer vom Land
bereitgestellten elektronischen Datenbank erfassen. Ziel ist, in der Folge den
kommunalen Energieverbrauch zu senken und insbesondere die Liegenschaften
energieeffizienter zu betreiben.“ (Klimaschutzgesetz BW vom Februar 2023).</div>

<div>Auch könnten
sie sogar Einkünfte erzielen, in dem sie den im Ort regenerativ erzeugten Strom
auch im Ort vermarkten, am besten mittels einer Energiegenossenschaft um einmal
mehr Bürgerbeteiligung zu gewähren.</div>

<div>Aber zurück
auf die Straße: Der Klimastreik war noch eine moderate Form des Protestes, der zusätzlich
die Möglichkeit bot sich mit Menschen zu solidarisieren, die im Bereich
nachhaltige Mobilität, sprich ÖPNV, arbeiten.</div>

<div>Da immer mehr
Menschen feststellen, dass normale Formen des Protestes den Klimaschutz nicht
schnell genug voranbringen - angesichts des immer schwieriger zu erreichenden 1,5-Grad-Zieles–
ergreifen sie radikalere Formen des Protests und kleben sich z.B. an Straßen
fest.</div>

<div>Aber anstatt
sich dadurch wachrütteln zu lassen, sind immer noch viel zu viele Menschen,
Politiker, Unternehmer nicht auf dem „linearen Pfad zur Klimaneutralität“,
sondern … ja, was eigentlich?.</div>

<div>Damit nicht immer
radikalere Formen des Protestes notwendig werden, bitte ich jede(n) Einzelne(n)
sich in seinem Wirkungsbereich für Klimaschutz einzusetzen und im Zweifelsfalle
sich auch dazu zu motivieren auf der Straße mit für eine klimagerechte und
lebenswertere Welt zu demonstrieren, sich für eine solche einzusetzen und sie
zu leben!</div>

<div>Und vielleicht
kann es beim nächsten Klimastreik eine <b>stärkere Solidarität zwischen Klimabewegung
und Gewerkschaften</b> geben, in dem sich nicht nur Klimaaktivist:innen mit den
im Sinne der Nachhaltigkeit wichtigen, sozialen Forderungen der Arbeiternehmer:innen
nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen solidarisieren. Sondern auch
die Gewerkschaften könnten den Klimastreik sinnvoll unterstützen, indem sie
nicht Busse und Bahnen in den Depots stehen lassen, sondern zumindest zu den Klimastreikorten
hin- und wieder zurückführen und den Streik und diese Sonderfahrten mit der
ganzen Macht ihrer schlagkräftigen Organisation auch bewerben, damit viel mehr
Menschen am Klimastreik teilnehmen. Solidarität kann hier durchaus bilateral
sein.</div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 04 Mar 2023 18:53:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Agrarökologie in Zeiten des Klimawandels und Krieges]]></title>
			<author><![CDATA[Helga Frohoff]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div class="imHeading4">Den Hunger in der Welt bekämpfen</div><div><div>Sehr interessante und gleichzeitig bedrückende Zahlen präsentierte Lena Luig von der Organisation INKOTA am vergangenen Mittwoch bei der Veranstaltung des Allmende-Waldgartens. Inkota e.V. ist ein entwicklungspolitisches Netzwerk, das international Recherchen betreibt und Projekte unterstützt. Seit 2015 steigt der Hunger in der Welt deutlich an, nachdem die Zahlen zuvor über Jahre kontinuierlich gesunken waren. Coronapandemie und Ukrainekrieg haben die Situation vor allem in den Ländern des globalen Südens noch erheblich verschärft. Insgesamt hatten 2020 3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu gesunder Ernährung! Die Ursachen der Verschärfung der Lage sieht sie in der Exportorientierung vieler südlicher Länder und Konzentration auf Cash-crops wie Zuckerrohr, Sojabohnen, Kaffee, Kakao, also Produkten, die nicht zur Ernährungssicherung beitragen sowie in der Politik großer Konzerne wie Bayer, BASF, Yara und Cargill Produkte, die auf Gesetze und Programme Einfluss nehmen.</div><div><br></div><div><img class="image-2" src="http://localhost/images/AMB_2022-05-19_Inkota-Plakat.jpg"  title="" alt="" width="923" height="1305" /><br></div><div><br></div><div>Dazu landet 2/3 des Getreides in der EU in der Futtermittelproduktion, auch 80% der von Deutschland importierten Sojabohnen sind für die Fleischproduktion. &nbsp;Während die Düngemittelindustrie in der Krise hohe Gewinne macht, Brotgetreide auf dem Weltmarkt gehandelt und die Preise durch Wetten bei den Börsen hochgetrieben werden, geht es den kleinen Bauern der Welt immer schlechter. Dies, obgleich kleinbäuerliche Wirtschaft die Stütze der Welternährung bei vergleichsweise geringem Einsatz von Land und Wasser darstellt. Eine Agrarökologie hingegen bedeutet nicht nur ökologischen Anbau von Nahrungsmitteln, sondern hat auch einen sozialen verbindenden Aspekt, regionales Wirtschaften, kaum externen Input, kurze Vermarktungswege und weitgehend regionale Versorgung.</div><div><br></div><div><img class="image-1" src="http://localhost/images/Agraroekologie-klein.JPG"  title="" alt="" width="928" height="618" /><br></div><div><br></div><div>Beispielhaftes agrarökologisches Wirtschaften zeigten im Anschluss an den Vortrag die Berichte der vielen lokalen Initiativen, die ihre Anbaukonzepte vorstellten: Allmende-Waldgarten, Edinger Garten EDGA, Mikrolandwirtschaft, Freizeitfarmer, Gemüseliebe, Solidarische Landwirtschaft Rhein-Neckar und Mannheim Süd. Der NABU-Garten und die Klimainitiative berichteten über zwei verwandte Aspekte zur Agrarökologie. In der Diskussion stellte der Vertreter der Ortsbauernschaft, Georg Koch, Probleme der Landwirte zur Diskussion. Auch das stieß auf großes Interesse und es wurde eine Veranstaltung der Landwirte zum Thema “Landwirtschaft und Landwirte verstehen“ angeregt. &nbsp;Das wichtige positive Ergebnis der Veranstaltung war, dass die einzelnen Gruppen sich kennen lernten und sich in Zukunft noch besser vernetzen wollen.</div><div><span class="fs14lh1-5">Helga Frohoff</span></div></div><div><span class="fs14lh1-5"><br></span></div><div><div><div><img class="image-0" src="http://localhost/images/AMB_2022-05-19_Logo-Almende-Waldgarten.jpg"  title="" alt="" width="344" height="164" /><br></div></div></div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 06 Jun 2022 12:29:00 GMT</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Erste Klimaschutzveranstaltung und Klimastreik]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maass]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div class="imHeading4">Erste Klimaschutzveranstaltung in Edingen-Neckarhausen und Klimastreik</div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Am 23.03.22 fand die erste Klimaschutz-Info-Veranstaltung im Bürgersaal des Rathauses in Edingen-Neckarhausen statt.</span><b></b></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">In einem ersten Vortrag leitete Rolf Stahl von der Klimainitiative die Tragweite der Klimakrise sowie die hiermit zusammenhängenden Probleme ein. So wies er auf große, soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft und weltweit hin. Er betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Gesellschaft, die einen fairen Ausgleich bei den Grundbedürfnissen zwischen der gegenwärtigen und den kommenden Generationen schaffe müsse. So hätte die Konföderation der Irokesen im 16. Und 17. Jahrhundert im Gegensatz zu uns heute schon weit in die Zukunft gedacht: „Bei all unseren Überlegungen müssen wir die </span><b><span class="fs12lh1-5">Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die nächsten sieben Generationen</span></b><span class="fs12lh1-5"> bedenken”.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Die Architektin und Energieberaterin Anna Aigl erläuterte in ihrem Vortrag zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden, dass die </span><b><span class="fs12lh1-5">Erstellung eines individuellen Sanierungsplans</span></b><span class="fs12lh1-5"> sehr viel Sinn mache, um die einzelnen Sanierungsschritte in eine gute Reihenfolge zu bringen und Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Häufig müsse zunächst der </span><b><span class="fs12lh1-5">Wärmebedarf durch nachhaltige Dämmung</span></b><span class="fs12lh1-5"> (Nachhaltig bezieht sich hier auf die verwendeten Materialien! Z.B. Holzfaser</span><span class="fs12lh1-5">) </span><b class="fs14lh1-5"><span class="fs12lh1-5">gesenkt </span></b><span class="fs12lh1-5">werden müsse, bevor auf Heizungssysteme wie Wärmepumpen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen umgestiegen werde könne. Ein weiterer Ausbau könne durch eine Heizungsunterstützung mittels Solarthermie oder eine Stromversorgung der Wärmepumpe durch eigene Solarstromerzeugung erreicht werden.</span><br></div><div><br></div><div><img class="image-1" src="http://localhost/images/2022-03-23_Waermebedarf-verringern_Waerme-aus-EE.JPG"  title="" alt="" width="970" height="451" /><br></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">In anderen (meinen) Worten sollte man nicht erst warten bis die Heizung kaputt geht, um dann einen ad-hoc Sanierungsplan aus der Taufe zu heben, bei dem die Reihenfolge der Maßnahmen keinen Sinn macht und eine Heizung eingebaut wird, die sich (erstmal) an dem alten Dämmzustand des Hauses ausrichten muss. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Maßnahmen zur Sanierung des Hauses schon ein- und umsetzbar sind. Da unser Staat, also wir, gerade hunderte von Milliarden Euro für Corona, Klimaschutz und unsere Bundeswehr ausgibt, sollten gerade </span><span class="fs12lh1-5"> </span><span class="fs12lh1-5">die Gutsituierten unter den Hausbesitzern bitte nicht erst warten bis staatliche Förderungen einen Großteil der Finanzierung ausmachen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Auch ist die die energetische </span><span class="fs12lh1-5"><b>Amortisation </b></span><span class="fs12lh1-5">von Dämmmaßnahmen laut Dr. Kessler, unserem zweiten Redner, häufig schon nach ein bis zwei Jahren erreicht. Weiterhin werden sich jetzige Maßnahmen zu nachhaltiger Dämmung sowie Heizungssystem - angesichts des Krieges in Europa – viel schneller in finanzieller Hinsicht amortisieren, da die Öl- und Gaskosten dramatisch steigen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Auch eine Photovoltaik-Anlage, um eine Wärmepumpe (und andere elektrische Verbraucher im Haus) zu versorgen, ist mittlerweile aus rein ökonomischen Kalkül sinnvoll angesichts von Strompreisen für Neukunden von 40ct/ kWh aufwärts. Bei unserer ersten PV-Anlage (Westseite) sind die einsparbaren Strompreise bereits von 26,5 bis 30,5 ct / kWh in 6-7 Jahren gestiegen. Für unsere zweite, geplante PV-Anlage (Ostseite) müssen wir entsprechend mit viel höheren Strompreisen im 10-Jahres-Durchschnitt rechnen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Aber wieso müssen v.a die Menschen bei Klimaschutzmaßnahmen immer rechnen, die es sich leisten können und die ansonsten darüber nachdenken ihr Geld in irgendwelche häufig schwer durchschaubaren Finanzprodukte zu investieren. Klimaschutzinvestitionen in Dämmung, Wärmepumpe, PV-Anlagen sind vergleichsweise besser durchschaubar, stellen uns persönlich zukunftssicherer auf und helfen allen uns dem wichtigen Überlebensziel Klimaneutralität anzunähern.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Nicht dass ich falsch verstanden werde: Natürlich ist es ganz wichtig, dass wir Menschen in Einkommensgruppen, die besonders von den steigenden Strom-, Wärme- und Kraftstoffpreisen betroffen sind, in vielfältiger Weise und durch verschiedenste Maßnahmen in den Fokus nehmen, die nicht nur (aber auch) die Bereiche Wohnen, Wärme und Strom betreffen.</span><br><span class="fs12lh1-5"> Wie man vielleicht annäherungsweise sieht haben wir in Sachen Nachhaltigkeit (ökologisch, sozial, ökonomisch) sowie Klimaneutralität auch auf kommunaler Seite sehr viel zu tun. Leider sind wir von Seiten der Klimainitiative viel zu wenige Aktive (Jeder Beitrag zählt! Kein Beitrag ist zu klein!). Auch muss eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinderatsfraktionen und mit der Gemeindeverwaltung beginnen, die von unserer Seite gerne jederzeit losgehen kann!</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Dr. Klaus Keßler von der Kliba Heidelberg verdeutlichte in seinem Vortrag „</span><span class="fs12lh1-5"><b>Heizen ohne CO2 – geht das?</b></span><span class="fs12lh1-5">“, dass ein massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien notwendig sei, um damit nicht nur das Niveau des heutigen Strombedarfs, sondern darüber hinaus auch den steigenden Strombedarf des Mobilitätssektors (z.B. Elekroautos), des Wärmesektors (z.B. Wärmepumpen) sowie der Herstellung von Wasserstoff (insbesondere industrielle </span> <span class="fs12lh1-5">Anwendungen) zu decken. Keßler ging auf die verschiedenen Typen von Wärmepumpen (Luft, Erdsonde, Grundwasser) ein und wies auf die Optimierung von Heizungssystemen über die individuelle Ebene der Haushalte hinaus in Form von Nahwärmenetzen hin. Die verschiedenen Fördermöglichkeiten durch einen Heizungsaustausch oder durch Maßnahmen an der Gebäudehülle rundeten seinen Vortrag ab. Nach beiden Vorträgen der eingeladenen Referent:innen wurden einige Fragen behandelt, die die Gäste zu ihren individuellen Sanierungssituationen hatten. Die Organisatoren waren mit diesem Auftakt einer Bürger:innen-Infoveranstaltung sowie der Resonanz sehr zufrieden. Aber wie oben schon angedeutet, muss jetzt erst so richtig die Arbeit für Gemeindeverwaltung, Gemeindefraktionen, Bürger:innen und Klimainitiative losgehen!</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Zwei Tage später habe ich dann wieder mal die </span><span class="fs12lh1-5"><b>Klimastreik-Demo in Heidelberg</b></span><span class="fs12lh1-5"> besucht und bei der Gelegenheit gleich unser Ankündigungsplakat für unsere erste Klimaschutzinfoveranstaltung wiederverwendet (Die Rückseite des Plakats war auch noch gestaltet, wie man noch eine Zeit lang bei uns vor dem Haus sehen kann.). </span> <span class="fs12lh1-5">Und ich habe mich sehr gefreut hier wieder bekannte Mitstreiter:innen getroffen zu haben!</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5">Ich verbleibe mit der großen Bitte an alle, die sich aus eigener Einschätzung noch nicht genug </span><span class="fs12lh1-5"><b>für den Klimaschutz engagieren</b></span><span class="fs12lh1-5">, sich ihre Themenfelder zu suchen und den Weg zur Klimaneutralität mitzutragen! (SM)</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><img class="image-0" src="http://localhost/images/2022-03-25_Klimastreik.jpeg"  title="" alt="" width="768" height="1024" /><span class="fs12lh1-5"> </span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs12lh1-5"> </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 27 Mar 2022 11:27:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Danke Euch Unterschreibenden! Wie geht es weiter?]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maass]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=weiteres_Vorgehen"><![CDATA[weiteres Vorgehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><div class="imHeading4"><span class="imTAJustify">Liebe Unterstützer:innen unseres Einwohnerantrags (und weitere positiv gegenüber unserem Anliegen Eingestellte),</span></div><div> &nbsp;<div class="imTARight"><span class="fs14lh1-5 ff1">(Foto vor dem Rathaus: RNZ, Nicoline Pilz)</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">am Montag, den 6. Dezember haben wir unseren </span><span class="fs14lh1-5 ff1">Einwohnerantrag</span><b><span class="fs14lh1-5 ff1"> </span></b><span class="fs14lh1-5 ff1">zur Klimaneutralität in Gegenwart von Vertreter:innen der RNZ und des Mannheimer Morgens an unseren Bürgermeister, Herrn Michler, </span><span class="fs14lh1-5 ff1">übergeben</span><span class="fs14lh1-5 ff1">.</span></div><div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5">Das ausführliche und offene Anschreiben zum Antrag findet Ihr auch auf dieser web site.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Wir möchten Euch angesichts dieses erreichten Meilensteins ganz herzlich für die 293 Unterschriften danken, mit denen Ihr uns unterstützt habt!</span></div><div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1"><br></span></div><div class="imTAJustify"><img class="image-1" src="http://localhost/images/Danke_Unterschreibende_V2.jpeg"  title="" alt="" width="719" height="587" /><span class="fs14lh1-5 ff1"><br></span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Wir haben versucht Euch unser Anliegen in der Regel kurz zu erläutern. Der eine oder andere hat ja auch schon weitere Informationen auf unserer Website eingeholt. Auch in Zukunft wollen wir über die Website, den Blog, Facebook, Instagram und jetzt auch über das Mitteilungsblatt mit Euch kommunizieren bzw. Interessantes/ Wissenswertes etc. veröffentlichen. Auch würden wir uns über jede Form von Rückmeldung/ Dialog freuen, die natürlich in einer wertschätzenden Form erfolgen sollte (Die Zeit der shitstorms ist hoffentlich irgendwann vorüber).</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Die Fragen, die Euch sicherlich am meisten interessieren, sind, wie das Thema unter Gemeinderäten und Bürgermeister gesehen wird und wie es weitergeht.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Grundsätzlich haben wir positive Rückmeldungen zur Bedeutung des Themas Klimaneutralität bekommen. Auch tut sich immer mehr bei den Gemeinderatsfraktionen, sei es in Form eines Antrages zur Beauftragung einer professionellen Institution zur Begleitung und Umsetzung, eigener/ gemeinschaftlicher Ratsanträge, Überlegungen zur Finanzierbarkeit einer Klimamanager:in-Stelle und einiges mehr.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Auf der anderen Seite scheinen diese Positionen noch ein gutes Stück auseinander zu liegen. Vermutlich müssen hier noch viele Gespräche über Parteigrenzen hinweg geführt werden, um die anderen Positionen zu verstehen und sich in diesen anzunähern. So haben wir es zumindest wahrgenommen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Auch gibt es, wie immer im Leben, noch einige Animositäten zwischen den Beteiligten, die es zu überwinden gilt, wenn die Zusammenarbeit fruchtbar und zielführend sein soll.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Bestimmte </span><span class="fs14lh1-5 ff1">Forderungen </span><span class="fs14lh1-5 ff1">von uns</span><b><span class="fs14lh1-5 ff1"> </span></b><span class="fs14lh1-5 ff1">sind übernommen, andere sind teilweise weggelassen worden, wie z.B. der Bürger:innenrat. Bei diesem könnte ausgelotet werden, ob er eher eine Rolle bei der Erarbeitung von Maßnahmen spielen oder eher eine begleitende Funktion (Beratung, Anhörung) übernehmen soll. Der Einfluss auf die Geschwindigkeit und Qualität der Umsetzung sollte natürlich berücksichtigt werden. </span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Der schwierigste Punkt ist, wie man konkret in die Umsetzung</span><b><span class="fs14lh1-5 ff1"> </span></b><span class="fs14lh1-5 ff1">gehen möchte. Hier liegt zum einen ein Antrag vor, den European Energy Award (EEA) als Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für den kommunalen Klimaschutz einzusetzen und hierfür die Kliba zu beauftragen. Bei diesem Instrument ist vielen Beteiligten nicht klar, was es konkret zur Spezifizierung und Umsetzung von konkreten, für unsere Kommune passenden Klimaschutzmaßnahmen liefert. Die von der Kliba auf der Gemeinderatsitzung am 16.11.21 zum EEA vorgestellten Maßnahmenkataloge wurden nur angerissen. Hier gibt es also noch einiges an Informationsbedarf.</span><br><span class="fs14lh1-5 ff1"> Andere Gemeinderäte vertreten die Position, dass es wichtig wäre, erstmal eine vom Land zu 65% geförderte Stelle zu schaffen und der Gemeindeverwaltung bei der Erarbeitung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen eine entscheidende Rolle zuzuweisen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Für uns als Klimainitiative ist da natürlich die Frage über welchen Ansatz man die ambitioniertere und konsequentere Realisierung erreicht. </span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Bei der Beauftragung einer professionellen Institution, wie EEA, Planungsbüro oder anderen wird man vielleicht mehr erwarten können, aber natürlich auch zu höheren Kosten. Auch sollte die Verwaltung hier Vergleichsangebote zu alternativen Anbietern einholen, wie wir am Montag im Gespräch mit unserem Bürgermeister betont haben.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">In jedem Falle gilt es zu verdeutlichen, dass wir jetzt nicht einfach ein bisschen Klimaschutz machen wollen, so wie in den 80er Jahren der Umweltschutz manchmal nur auf Mülltrennung reduziert wurde und ansonsten "Business as usal" weitermachen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Dafür wäre es wichtig, wenn Klimaschutz und Klimaneutralität in der Gemeindeverwaltung zur Chefsache erklärt werden würde und von Bürgermeister:in, Hauptamtsleiter:in und/ oder Bau-&amp;Umweltamtsleiter:in in die Hand genommen werden würde.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Bei der Finanzierung wird im Laufe der Zeit sicherlich noch mehr von Bund und Land zugewiesen werden. Darauf können wir aber nicht warten.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Wir müssen als Kommune jedoch auch bestimmte Umsetzungsmaßnahmen selbst finanzieren. Eine Umverteilung von Ressourcen/ Stellen &amp; Finanzmitteln innerhalb der Kommune sollte angesichts der Finanzlage der Gemeinde sowie der Wichtigkeit des Themas Klimaneutralität auch kein Tabu sein. Es handelt sich hierbei letztlich um eine Überlebensfrage. Es darf also keine Denkverbote geben und letztlich muss über die Bedeutung und Rangfolge von allen kommunalen Aufgaben angesichts dieser Mammutaufgabe diskutiert werden.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Auch ist es immer wieder schwer nachvollziehbar, wieso z.B. einige zehntausend EUR im Jahr angesichts eines Haushaltsvolumen von ca. 30 Mio EUR unmöglich erscheinen sollen.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Wie soll es also es (im Dialog) weitergehen? Die Gemeinderatssitzung für unseren Einwohnerantrag sowie für die weiteren Ratsanträge ist für Januar geplant. Hierfür wäre es sehr hilfreich, wenn wir auf dieser eine starke Unterstützung von Euch bekommen würden. Auch im Vorfeld kann jeder von Euch in Gesprächen mit Gemeinderäten, also unser Legislative, und Gemeindeverwaltung und Bürgermeister, also unser Exekutive (sowie in Gesprächen in Familien, unter Freunden oder mit Mitbürger:innen) das Thema Klimaneutralität und dessen Umsetzung noch stärker in das Bewusstsein bringen und konsequenteres Handeln einfordern.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Im März planen wir dann eine Bürger:innen-Infoveranstaltung im Bürgersaal, für die wir einen externen Referenten einladen wollen. Eine weitere themenspezifische Infoveranstaltung zu einem der Umsetzungsthemen wie Solarenergie, Dämmung/ Heizung versuchen wir ebenfalls anzustoßen/ zu organisieren.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Das wichtigste ist aber vermutlich jede Form von aktiver Bürgerbeteiligung und -kommunikation, wie oben ja schon angedeutet. Wir freuen uns dabei über jede Form von positivem Austausch, Gesprächen und Ideen! Und auch Mitstreiter:innen in der Klimainitiative sind höchst willkommen und dringend gesucht. Jeder Beitrag zählt, auch wenn er manchmal nur klein erscheinen mag.</span></div> &nbsp;<div class="imTAJustify"><span class="fs14lh1-5 ff1">Also bleibt gesund und bis bald!</span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 12:04:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Klimawandel & Nachhaltigkeit zum Thema Nr. 1 machen]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maass]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><div class="imHeading4">Nicht warten, sondern Handeln</div><div><div><span class="fs14lh1-5">Die Bürger:innen haben ihre Stimme bei der Bundestagswahl abgegeben und die Parteien verhandeln jetzt eine Koalition, damit eine neue Bundesregierung gebildet werden kann.</span></div></div><div><span class="fs14lh1-5">Damit ist aber <span class="imUl">nicht</span> eine Zeit des Wartens eingeläutet.</span></div><div><span class="fs14lh1-5">Das Thema Klimawandel ist bei aktuellen Umfragen nicht auf Platz 1, sondern Themen wie sichere Renten, soziale Gerechtigkeit oder Bürokratieabbau sind sehr wichtige Anliegen der Menschen. Da Klimaneutralität ein Querschnitts- bzw. übergreifendes Thema ist, schließt das eine das andere aber nicht aus, sondern müssen diese Themen im Zuge eines ganzheitlichen Ansatzes mitgedacht werden. Beim Begriff Nachhaltigkeit ist es neben der ökologischen bei der sozialen und finanziellen Dimension immer klar, dass man auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen blicken und sehen muss, was diese zur Klimaneutralität beitragen können, was sie aber umgekehrt im Zuge einer herzustellenden, sozialen Gerechtigkeit noch benötigen. Hier sollte das Leitbild des guten und lebenswerten Lebens gelten, bei welchem zum einen Vorteile von notwendigen Reformen und Massnahmen zum Klimawandel für dieses Leben herausgestellt und zum anderen nicht Verzichte (v.a. nicht) für einkommensschwache, gesellschaftliche Gruppen in den Mittelpunkt gestellt werden sollten.</span></div><div><span class="fs14lh1-5">Beiträge des Einzelnen zur Klimaneutralität sollten also nicht wie bei einem neo-liberalen Weltbild v.a. in finanzieller oder marktwirtschaftlicher Hinsicht bewertet werden. Jede/r soll den Beitrag erbringen, den sie/ er leisten kann. Dieser kann vom Anbau des eigenen Gemüses/ Obstes, über die Beteiligung an einer PV-Anlage oder angepasste Formen der Mobilität bis zur Organisation von nachhaltigen Veranstaltungen für Menschen aus dem Ort reichen. Die Menge an Möglichkeiten und Notwendigkeiten ist sicherlich groß. Jeder positve Beitrag zählt, wie der des Kolibris mit Wasser im Schnabels in der Geschichte von </span><span class="fs14lh1-5">Wangari Maathai. Es ist also eine Schwarm-Intelligenz und -Empathie und ein Schwarm-Handeln notwendig, um die große Aufgabe Klimaneutralität gemeinsam (Bürger- und Politiker:innen) zu erreichen.</span></div><div><span class="fs14lh1-5">Für diese Beiträge müssen wir aber auch den Rahmen in unser Gemeinde (im Land, im Bund, ...) ändern bzw. anpassen, damit Industrie, Branchen, Mobilität, Landnutzung und andere (Lebens-)Bereiche zum guten und lebenswerten Leben der Menschen beitragen, Reformen und Massnahmen finanziert werden können und auf Klimaneutralität ausgerichtete Innovationen nicht allein den Marktkräften überlassen werden.</span><br></div><div><span class="fs14lh1-5">Ein Warten ist allerdings weniger gefragt. Geht mit Euren guten Gestaltungsideen für Klimaneutralität also in den Ring, bringt sie </span><span class="fs14lh1-5">unseren politischen Vertretern, bei uns im Ort also insbesondere unseren Gemeinderäten näher.</span></div><div><span class="fs14lh1-5">Wir brauchen also nicht zu warten bis der im Zuge der Klimainitiative </span><span class="fs14lh1-5">geforderte Bürger:innenrat eingesetzt wird und Massnahmen vorschlägt. Wir brauchen auch nicht zu</span><span class="fs14lh1-5"> warten bis die neue Bundesregierung eingesetzt sein wird und glauben, dass sie (oder eine andere Institution) jeder Person genau erzählt, was in Sachen Klimaneutralität und Nachhaltigkeit zu tun ist. Es gilt also <span class="imUl">jetzt</span> über Massnahmen zu sprechen und zu handeln und damit auch positiven Druck auf die Verhandlungen zu einer Koalition und die Parlamente aufzubauen sowie in Bewegung und in (weiteres) Engagement zu kommen.</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 09:40:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Klimainitiative in Edingen-Neckarhausen]]></title>
			<author><![CDATA[Sebastian Maass]]></author>
			<category domain="http://localhost/blog/index.php?category=Nachhaltigkeit%2C_Klimaneutralit%C3%A4t"><![CDATA[Nachhaltigkeit, Klimaneutralität]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004"><div class="imHeading4">Klimaneutralität ist eine Überlebensfrage für uns und kommende Generationen</div><div>Die Bundestagswahl findet in ein paar Tagen statt und sie wird als Richtungswahl eingestuft.</div><div>Es haben Trielle stattgefunden, bei denen sich die drei Kanditat*innen positionieren konnten.</div><div>Wird bei dieser Richtungswahl aber auch genug über die großen Themen gestritten und skizzieren die Kandidat*innen (und vielleicht auch die Parteien) damit herausgearbeitete, erkennbare Richtungen? Gehen sie dabei auch genug ins Detail? Wie stark geht es um Personen und Persönlichkeiten und wie stark um politische Wege und Massnahmen zu bedeutenden Zielen?</div><div>Unser wichtigstes Ziel ist die Klimaneutralität und die Wege dorthin, die durch etliche Themenfelder, wie Energieerzeugung und -nutzung, Mobilität &amp; Verkehr, Gebäude &amp; Wärme, Industrie, Landwirtschaft &amp; Landnutzung bestimmt werden. Klimaneutral bedeutet, dass unser Leben in Edingen-Neckarhausen (in Deutschland und auf der ganzen Welt) ab spätestens 2035 nur noch so viel Treibhausgase verursacht wie bei uns oder an anderer Stelle aufgefangen werden können, so dass sie keine Auswirkungen mehr auf das Klima haben.</div><div>Leider oder muss man sagen "naturgemäß" sind diese Themenfelder auf den verschiedenen, politischen Ebenen nicht auf das Ziel Klimaneutralität ausgerichtet, sondern werden durch Einzelinteressen bestimmt, die durch Lobbyisten noch verstärkt werden.</div><div>Aber es gibt einige, hoffnungsvolle Anzeichen, wie ein Klimaschutzgesetz aus diesem Jahr und die Schaffung stärkerer Transparenz im Bereich Lobbyismus.</div><div>Auch hat es jede Stadt und jede Gemeinde selbst es in der Hand sich das Ziel Klimaneutralität zu setzen, seine Parlamanents-/Ratsbeschlüsse darauf auszurichten, Massnahmen auf dem Weg zu diesem Ziel zu ergreifen und finanzielle Mittel hierauf auszurichten oder vom Land oder Bund einzufordern.</div><div>Etliche Städte haben dieses Ziel schon beschlossen und einige Dutzend Städte und Gemeinden sind auf dem Weg dorthin.</div><div>Hiermit wird in Zukunft wiederum <span class="fs14lh1-5">Druck auf Bundes- und Landespolitik ausgeübt sich viel stärker auf diese Überlebensfrage auszurichten.</span></div><div><span class="fs14lh1-5">Jetzt ist es an uns Bürger*innen das Thema Klimaneutralität und Nachhaltigkeit in Orts- und Politikgespräche zu tragen und dieses Anliegen immer stärker auf die politische Agenda zu bringen.</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 17:35:00 GMT</pubDate>
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